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Luftbild von Wuppertal-Oberbarmen als Zukunftsentwurf: begrünte Dächer, ein Platz mit Wasserbecken und Spielflächen unter der Schwebebahn, eine autofreie Straße mit Bäumen, Windräder auf den Höhen.

GemeinsamWandelgestalten

Jugendliche, Initiativen, Bürger:innen, Unternehmen und Politik entwerfen gemeinsam, wie Wuppertal und Solingen in Zukunft aussehen sollen. Den Anfang machen Schulklassen.

Oktober 2026 bis Februar 2027

Der Unterricht beginnt

Worum es geht

Neun Schulen aus Wuppertal und Solingen machen mit. Jede Klasse sucht sich ein Thema aus: Mobilität, Stadtgrün, Ernährung oder Energie. Sie sieht sich an, wie andere Städte damit umgehen, geht danach durch das eigene Quartier, spricht mit Leuten, die dort schon etwas verändert haben, und entwickelt daraus eine Idee, die ihr wichtig ist.

Am 18. Juni 2027 kommen alle beim Zukunftsfestival zusammen und zeigen, was daraus geworden ist.

Wie eine Klasse arbeitet

Alle vier Themen laufen gleich ab. Am Anfang steht eine Frage, am Ende ein eigener Entwurf fürs Quartier.

  1. 01

    Verstehen

    Die Klasse nimmt sich ihr Thema vor und klärt, was es mit ihrem eigenen Alltag zu tun hat.

  2. 02

    Inspirieren

    Sie sieht sich Städte an, die es längst anders machen, und fragt sich, was davon hier ginge.

  3. 03

    Analysieren

    Dann geht sie ins eigene Viertel und sieht nach, wie es dort wirklich aussieht.

  4. 04

    Zukunftsdesign

    Am Ende entwirft sie, wie es hier aussehen soll, und sucht den ersten Schritt dahin.

Vier Jugendliche und eine Erwachsene an einem Tisch, darauf ein gedruckter Straßenplan, Fotos von umgebauten Straßen aus anderen Städten und eine Schachtel Ölkreiden.
Bildkarten, Stadtplan, Beispiele aus anderen Städten: das Material einer Einheit auf dem Gruppentisch.

Die vier Themen

Jedes Thema lässt sich in Wuppertal an einem Ort anfassen, den die Klasse kennt.

Bildungsreihe Neue Ökonomie

Neben Mobilität, Stadtgrün, Ernährung und Energie gibt es eine eigene Bildungsreihe: neun Doppelstunden darüber, wie unsere Wirtschaft funktioniert und wie sie anders gehen könnte. Erprobt in Klasse 10 und 11.

Die Klassen fangen beim eigenen Konsum an: Was misst das Bruttoinlandsprodukt, und was sagt es über Lebensqualität? Nach dem Weltspiel zur Verteilung des Wohlstands stellen sie im Pitch eine eigene Lösung vor.

Die Reihe gibt es auf Anfrage. Mit Zugang zur Plattform fragen Sie sie dort an, sonst über Zugang anfragen.

Entwickelt von Ideaalwerk gGmbH mit Public Interest Design und transzent, gefördert von Heidehof Stiftung, Stadtsparkasse Wuppertal und Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

Drei Jugendliche an zusammengeschobenen Tischen in einem Klassenraum, einer hebt die Hand und spricht, die beiden anderen hören zu. Im Hintergrund arbeiten weitere Gruppen an Tischen.
Foto: Ideaalwerk gGmbH

Die Zukunftsreise

Wer überlegt, wie Wuppertal in Zukunft aussehen soll, muss nicht bei null anfangen. Andere Städte haben schon Straßen, Brachen und Häuser verändert. Hinter jeder Karte steht, wer dort angefangen hat und woran es gehakt hat.

  • Foto: LTDLGuidon, CC BY 4.0, Wikimedia Commons

  • Foto: Johan Wessman / News Øresund, CC BY 2.0, Wikimedia Commons

  • Foto: Tulipasylvestris, CC BY 4.0, Wikimedia Commons

  • Foto: IgorCalzone1, CC0, Wikimedia Commons

  • Foto: Andreas Franz Xaver Süß

  • Foto: Burkhard Mücke, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

  • Foto: Tuxyso, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

  • Foto: Atelier Dreiseitl, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

  • Foto: Dave Walker / Incredible Edible Todmorden

  • Foto: Valaurian Waller / Keep Growing Detroit

  • Foto: Wolfgang Thielmann

  • Foto: Fab City Hamburg

Warum Wuppertal

Die vier Themen sind hier keine Schulbuchthemen. Sie stehen vor der Tür.

Eine Schwebebahn fährt über der Wupper, getragen von einem grünen Stahlgerüst; links Bäume, rechts eine Werkhalle.
Foto: Max Grobecker, CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons

Die Stadt liegt in einem Tal, und quer zur Talachse geht es steil bergauf. Jede Frage nach Mobilität ist hier sofort konkret: Derselbe Weg dauert zu Fuß, mit dem Rad und mit der Schwebebahn unterschiedlich lang, und wer wo wohnt, merkt das täglich.

Wuppertal nennt sich die grünste Großstadt Europas. Verteilt ist das Grün ungleich über die Stadtteile, und im Sommer ist genau das der Unterschied zwischen einem erträglichen und einem heißen Tag.

Dazu kommt die Nordbahntrasse: 23 Kilometer stillgelegte Bahnstrecke, von einer Bürgerinitiative zum Rad- und Fußweg gemacht, dem Verein Wuppertalbewegung.

Alle Termine

Vom Kick-off im September 2026 bis zum Zukunftsfestival am 18. Juni 2027.

Alle Termine in den Kalender
Kick-off
Der Unterricht beginntOktober 2026 bis Februar 2027, an den neun Schulen: Jede Klasse arbeitet an einem der vier Themen: Was ist das überhaupt, wie machen es andere, und wo steht Wuppertal damit?
Quartierswerkstättenab Herbst 2026, verschiedene Quartiere: Was die Klassen erarbeiten, trifft im Stadtteil auf Zukunftsinitiativen, Verwaltung und Nachbarschaft.
Future Journey
SchülerprojekteFebruar bis Juni 2027, an den Schulen: Die Klassen arbeiten an ihrem Thema und entwickeln eigene Ideen fürs Quartier und für die Stadt.
Zukunftsfestival

Die großen Tage

  • abgeschlossen

    Kick-off

    Acht Schulen, elf Initiativen und die Politik haben gemeinsam angefangen. Zum Schluss haben die Schüler:innen der Oberbürgermeisterin ihre Wünsche für Wuppertal vorgestellt.

    Pina-Bausch-Zentrum, Wuppertal-Elberfeld · 9 bis 13 Uhr

  • abgeschlossen

    Projekttag Mobilität

    Rund 75 Schüler:innen aus drei Gymnasien arbeiten die Reihe Mobilität an einem Tag durch, vom eigenen Schulweg bis zum Bürgerantrag.

    Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium · 8 bis 14 Uhr

  • Als Nächstes

    Zweiter Projekttag

    Wieder eine ganze Reihe an einem Tag, wie beim Projekttag Mobilität.

    Gymnasium Bayreuther Straße

  • Future Journey

    Alle Schulen kommen zusammen und sehen sich an, wie andere Städte dieselben Fragen gelöst haben.

    Ort folgt

  • Zukunftsfestival

    Gemeinsame Ausstellung aller Projektergebnisse: Schüler:innen zeigen, was sie entwickelt haben, und diskutieren darüber mit Politik, Verwaltung und Unternehmen.

    Ort folgt

Der Startschuss

Am 15. September 2026 haben Schulen, Initiativen und Politik im Pina-Bausch-Zentrum zum ersten Mal gemeinsam an Wuppertals Zukunft gearbeitet: rund 150 Schüler:innen aus acht Schulen, elf Initiativen aus der Region, drei Politikerinnen aus dem Rat und Oberbürgermeisterin Miriam Scherff.

Von oben gesehen: Jugendliche stehen mit weißen Schildern in einem großen Halbkreis auf einer Bühne, in der Mitte die Oberbürgermeisterin und der Moderator, davor das Publikum. Die Gesichter der Jugendlichen sind unkenntlich gemacht.
Zum Schluss stehen die Schüler:innen mit ihren Wünschen auf der Bühne, und die Oberbürgermeisterin antwortet.
  1. Gut ein Dutzend Erwachsene steht in einer Reihe auf einer Bühne, dahinter eine Leinwand mit der Überschrift „Die Initiativen“ und den Logos der beteiligten Organisationen. Links spricht der Moderator ins Mikrofon.
    Zum Anfang stellen sich die Initiativen auf der Bühne vor.
  2. Zwei Jugendliche beugen sich über einen großen Papierbogen mit Sportarten und kleben Punkte auf, dahinter eine Stellwand mit dem Entwurf des Sportparks. Die Gesichter der Jugendlichen sind unkenntlich gemacht.
    Erste Runde: Bei der BUGA 2031 kommentieren Schüler:innen den Entwurf für den Sportpark Wassack.
  3. Jugendliche und Erwachsene sitzen eng zusammen auf einer Sofaecke und sprechen miteinander, eine Frau steht dabei. Die Gesichter der Jugendlichen sind unkenntlich gemacht.
    Zweite Runde: Jede Gruppe macht mit einer Initiative aus ihren Ideen einen Wunsch an die Politik.

Seitdem läuft die Zusammenarbeit weiter. Einige Klassen holen sich Initiativen in den Unterricht, Ratsfrau Denise Frings war beim ersten Projekttag wieder dabei, und ab Februar 2027 arbeiten die Initiativen in den Projekten der Klassen fest mit. Wie der Tag ablief und welche Wünsche die Schüler:innen formuliert haben, steht im Bericht vom Kick-off.

Der erste Projekttag

Am 8. Oktober 2026 haben rund 75 Schüler:innen aus drei Gymnasien die Reihe Mobilität an einem Tag durchgearbeitet. Am Ende standen eigene Bürgeranträge, die sie in einer nachgespielten Ratssitzung mit Politiker:innen aus dem Wuppertaler Rat beraten haben.

  • Rund zwanzig Menschen sitzen im Halbkreis auf einer Bühne, Jugendliche mit Blättern in der Hand und einige Erwachsene. Vorn links spricht ein junger Mann ins Mikrofon. Die Gesichter der Jugendlichen sind unkenntlich gemacht.
    Die Ratssitzung zum Schluss: Vertreter:innen aller Gruppen beraten mit Gästen aus dem Rat.
  • Ein großer Raum mit Lüftungsrohren und Scheinwerfern an der Decke. Viele Jugendliche sitzen an weißen Tischen mit Nummernschildern und schauen auf Handys und Tablets, an der Wand hängt ein buntes Banner. Die Gesichter der Jugendlichen sind unkenntlich gemacht.
    Am Vormittag: Quiz, Wortwolke und Mobilitätstagebuch auf dem Handy.

Wie der Tag ablief und was die Schüler:innen gefordert haben, steht im Bericht vom Projekttag.

Mitmachen

Drei Wege ins Projekt, je nachdem, von wo aus Sie kommen.

  • Schulen und Lehrkräfte

    Sie wählen das Thema, wir liefern das Material: Folien, Bildkarten, Arbeitsblätter, alles vorbereitet. Eine Doppelstunde je Einheit, am besten etwa zwei Stunden pro Woche im laufenden Unterricht.

Etwa fünfzehn Jugendliche und Erwachsene in einem Stuhlkreis in einem Klassenraum, eine Frau steht und spricht, die anderen hören zu.
Schüler:innen und Erwachsene im Gespräch, mit Namensschildern aus Klebepunkten.
  • Quartier und Initiativen

    Die Ideen der Klassen brauchen Leute, die sie im Stadtteil aufgreifen. Wer die Quartierswerkstätten vor Ort trägt, ist noch offen: Initiativen, Vereine und Einrichtungen, die mitmachen wollen, sind gesucht.

  • Presse und Förderer

    Projektbeschreibung in drei Längen, Bilder, Logos, Zahlen und Ansprechpartner:innen stehen auf einer Seite. Die Beschreibungen lassen sich direkt kopieren.

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