Das Projekt
Zukunft Wuppertal geht der Frage nach, wie wir gemeinsam die Zukunft unserer Stadt gestalten können: mit jungen Menschen, mit Politik und Stadtgesellschaft.

Wie das Projekt läuft
Neun Schulen, vier Themen, ein Schuljahr. Was in der Klasse anfängt, soll im Stadtteil ankommen. Das geht nur, wenn außer den Klassen noch andere mitreden.
In der Klasse
Jede Klasse sucht sich eines der vier Themen aus und arbeitet es mit dem Material der Plattform durch, am besten unterrichtsbegleitend mit etwa zwei Stunden pro Woche. Projekttage oder eine Projektwoche gehen auch.
Gearbeitet wird an Karten, Stadtplänen und Fotos auf dem Tisch, meist zu zweit oder zu viert. Niemand wird für sein Pausenbrot oder den Weg zur Schule vorgeführt. Am Ende füllt jede Gruppe einen Steckbrief aus: Wer soll was tun, und was wäre der erste Schritt.
Im Quartier
Die Vorschläge bleiben nicht in der Schule. In den Quartierswerkstätten treffen sie auf Leute, die im selben Stadtteil schon etwas verändert haben: Initiativen, Vereine, Nachbarschaft, Leute aus der Verwaltung.
Dort zeigt sich, was trägt und was an einer Zuständigkeit hängt, die niemand im Raum hat. Am 25. Januar 2027 kommen alle Schulen zur Future Journey zusammen und sehen sich an, wie andere Städte dieselben Fragen gelöst haben.
In der Stadt
Am 18. Juni 2027 kommen alle beim Zukunftsfestival zusammen. Die Klassen zeigen, was aus ihren Ideen geworden ist, und diskutieren sie mit Politik, Verwaltung und Unternehmen.
Bis dahin ist aus einer Doppelstunde im besten Fall ein Antrag geworden, über den jemand entscheiden muss.

Die vier Themen und die globalen Ziele
Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Jede Reihe arbeitet an einem oder zwei davon, und zwar an Wuppertaler Beispielen: Wer seinen eigenen Schulweg untersucht, arbeitet an Ziel 11.
Wie kommen alle sicher und klimafreundlich durch Wuppertal.
- Ziel 11 für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Was Grünflächen für Klima, Gesundheit und Zusammenleben leisten.
- Ziel 11 für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltige Städte und Gemeinden
- Ziel 15 für nachhaltige Entwicklung: Leben an Land
Was auf dem Teller landet und was das mit Landwirtschaft und Gerechtigkeit zu tun hat.
- Ziel 2 für nachhaltige Entwicklung: Kein Hunger
- Ziel 12 für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Woher Energie kommt und vor welchen Entscheidungen Wuppertal auf dem Weg zur Klimaneutralität steht.
- Ziel 7 für nachhaltige Entwicklung: Bezahlbare und saubere Energie
Wer mitmacht
Neun Schulen aus Wuppertal und Solingen machen mit, darunter eine Hauptschule, zwei Gesamtschulen und ein Berufskolleg. Jede wählt selbst, welche der vier Reihen sie mit welchen Klassen durchführt.
Alexander-Coppel-Gesamtschule
Solingen-Mitte
Berufskolleg Barmen Europaschule
Barmen
Gesamtschule Else Lasker-Schüler
Elberfeld
Gymnasium Am Kothen
Unterbarmen
Gymnasium Bayreuther Straße
Elberfeld
Gymnasium Sedanstraße
Barmen
Hauptschule Oberbarmen
Oberbarmen
Max-Planck-Realschule
Wichlinghausen
Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium
Elberfeld

Nicht das erste Projekt dieser Art
Zukunft Wuppertal steht für sich, mit eigener Förderung und eigener Laufzeit. Die Arbeitsweise ist trotzdem nicht neu. Die Ideaalwerk gGmbH arbeitet seit 2020 in Wuppertal an Projekten, in denen Leute aus dem Quartier, aus der Verwaltung und aus der Wissenschaft an derselben Frage sitzen.
Am nächsten liegt Transformation Wuppertal. Dort geht es um dieselben Themenfelder, und die Bildungsreihen heißen ebenfalls Zukunftsdesign. Was dort Initiativen und offene Werkstätten machen, machen hier Schulklassen im Unterricht.
Wer dahintersteht
Zukunft Wuppertal wird von zwei Häusern getragen und von vier Stiftungen und Unternehmen finanziert.
Träger

Die gemeinnützige Gesellschaft arbeitet seit 2020 an nachhaltiger Stadt- und Quartiersentwicklung in Wuppertal. Von ihr stammen der Tag des guten Lebens und Transformation Wuppertal.
Partner

Das Bildungsnetzwerk im Bergischen Land bringt seit über zwanzig Jahren Schulen und Unternehmen zusammen und ist vom Land NRW als BNE-Einrichtung ausgezeichnet.
Das Projektteam

Liesbeth Bakker
Projektleitung · Ideaalwerk gGmbH
Umweltökonomin, hat Ideaalwerk 2020 gegründet und arbeitet seit Jahren an Zukunftsbildern für Wuppertal.

Paul Meyer
Koordination · Ideaalwerk gGmbH
Umweltwissenschaftler, stellvertretende Leitung bei Ideaalwerk, verantwortet Bildung und Kooperationen.

Marie-Louise Claßen
Bildung und Beteiligung · Ideaalwerk gGmbH
Soziologin, entwickelt Formate, in denen Schule, Verwaltung und Nachbarschaft miteinander ins Gespräch kommen.

Mert Göcen
Bildungsangebote · KURS 21 e. V.
Studiert Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität und organisiert bei KURS 21 die Angebote für Schulen.

Jan Koemmet
Gestaltung · Ideaalwerk gGmbH
Diplom-Designer und Musiker, hat das Klimamusical „Hitzefrei“ geschrieben.

Norbert Peikert
Vorstandsvorsitzender · KURS 21 e. V.
Mathematiker, bis 2018 stellvertretender Schulleiter am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium, seit 2008 Vorsitzender von KURS 21.

Beate Petersen
Gemeinwohl-Ökonomie und Bürgerenergie
Referentin für Gemeinwohl-Ökonomie, seit Jahren in der Bürgerenergie im Bergischen Land aktiv.
Gefördert durch
Brigitte und Peter vom Hemdt-Stiftung


Etwas fragen
Schulen, Initiativen, Presse und alle anderen: Ihre Nachricht geht an das Projektteam. Wir antworten in der Regel innerhalb von drei Werktagen.

Liesbeth Bakker
Projektleitung, Ideaalwerk gGmbH
- paul@ideaalwerk.de
- Telefon
- +49 202 429 66 77
- Post
- Zukunft Wuppertal
c/o Ideaalwerk gGmbH
Hagener Straße 53
42277 Wuppertal
